Am 12. März feiern wir einen besonderen Tag – den Pflanz-eine-Blume-Tag! Dieser Tag ist nicht nur eine Hommage an die Schönheit der Natur, sondern auch ein Aufruf zum Handeln. Unsere fleißigen Bestäuber, allen voran die Bienen, sind auf blühende Landschaften angewiesen. Mit bienenfreundlichen Pflanzen auf unseren Balkonen, in Gärten oder sogar auf dem Fensterbrett können wir ihnen dringend benötigte Nahrungsquellen bieten und aktiv zum Schutz der Natur beitragen.


Warum dieser Tag so wichtig ist
Der Pflanz-eine-Blume-Tag hat seine Wurzeln in den USA und markiert den nahenden Frühling. Doch in Zeiten schwindender Wildblumenwiesen, zunehmender Urbanisierung und des massiven Einsatzes von Pestiziden geht es um weit mehr als nur um eine nette Geste. Christian Bourgeois, der Initiator des Bienenretter-Projekts, bringt es auf den Punkt: "Für Insekten wäre dieser Tag ein Grund zur Freude – denn jede gepflanzte Blume bedeutet eine neue Nahrungsquelle."
Viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Blüten spezialisiert, doch diese verschwinden zunehmend aus unseren Landschaften. Ohne sie gerät das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht. Der Pflanz-eine-Blume-Tag erinnert uns daran, dass jeder Einzelne von uns mit kleinen Maßnahmen Großes bewirken kann.
Wie du mitmachen kannst
Ob du eine bunte Wildblumenwiese im Garten anlegst, Kräuter auf dem Balkon pflanzt oder einfach eine einzige bienenfreundliche Blume ins Fenster stellst – jede Blüte zählt! Wichtig ist, auf heimische Pflanzen zu setzen und invasive Arten zu vermeiden, die das natürliche Gleichgewicht stören könnten.
Eine einfache Möglichkeit, loszulegen, bieten spezielle Saatgutmischungen wie die "Lass deinen Ort aufblühen!"-Mischung der Bienenretter Manufaktur. Mit rund 50 bienenfreundlichen Arten sorgt sie für eine vielfältige und nachhaltige Nahrungsquelle für viele Wildbienenarten.
Kleine Automaten mit großer Wirkung
Wer noch eine kreative Idee sucht, um unsere Städte aufblühen zu lassen, sollte einen Blick auf die Bienenfutterautomaten werfen. Diese ehemaligen Kaugummiautomaten wurden zu Saatgutspendern umgebaut und ermöglichen es, mit nur einer Münze eine Kapsel mit bienenfreundlichem Saatgut zu ziehen. Der Erlös fließt direkt in Bildungsprojekte zum Schutz der Bestäuber – eine Win-Win-Situation für Mensch und Natur! Ab sofort sind die meisten Bienenfutterautomaten wieder bundesweit in Betrieb und warten auf den Besuch fleißiger Bienenfütterer.

Jeder Tag kann ein Pflanz-eine-Blume-Tag sein
Der 12. März ist ein symbolischer Startschuss – doch warum nicht jeden Tag ein kleines Stück Natur zurückbringen? Wenn du keinen Platz zum Pflanzen hast, kannst du Projekte wie Bienenretter auch mit einer Spende unterstützen. Jeder Beitrag zählt, um unsere wertvollen Bestäuber zu schützen. Lass uns gemeinsam die Welt ein Stück blühender machen – für uns und für die Bienen!